Schulprogramm 2006


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GLIEDERUNG

1. Wir stellen uns vor

2. Der Grundsatz unserer pädagogischen Arbeit
2.1 Verbindliche Schulregeln / Erziehungsverträge
2.2 Rituale und Klassenregeln
2.3 Projekttage – Projektwochen
2.4 Klassenfahrten
2.5 Patenklassen
2.6 Pausenkisten
2.7 Weitere Aktionen


3. Grundsätze unserer unterrichtlichen Arbeit
3.1 Grundprinzip
3.2 Erprobung Lehrpläne und Richtlinien 3.3 Schulinterne Arbeitspläne
3.4 Förderkonzepte
3.5 Arbeitsgemeinschaften (AG`s)
3.6 Vertretungskonzept

4. Schuleingangsphase

5. Medienentwicklung

5.1 Bestandsaufnahme
5.2 Veränderte Rahmenbedingungen
5.3 Planung und Aussicht

6. Fortbildungskonzept

7. Kooperationspartner
7.1 Elternmitarbeit 7.2 Förderverein 7.3 Kirchengemeinden
7.4 Polizei
7.5 Feuerwehr
7.6 Gesundheitsamt
7.7 Schülerbücherei 7.8 Beratungsstellen für Erziehung
7.9 Verein für „Hilfe notleidende Kinder, e.V.“

8. Evaluation – Schulprogramm 2000

Anlage: Schuleingangsphase

Wir stellen uns vor

Wir sind eine kleine Grundschule mit ca. 135 Schülern und zumeist 6 Lehrkräften. Manche Jahrgänge sind einzügig, immer wieder gibt es aber eine Zweizügigkeit. Unsere Schule gehört zur Stadt Sprockhövel, liegt im Ortsteil Haßlinghausen an der Stadtgrenze zu Wuppertal. Die Schule liegt ländlich, ist aber umgeben von neu entstandenen Wohngebieten.
Wir haben zusätzlich zum Unterricht eine Betreuung von 8 Uhr bis 14 Uhr, der Träger dieser Maßnahme ist die evangelische Kirchengemeinde.



Unser bisheriges Schulprogramm vom Jahr 2000 bedurfte in einigen Punkten einer Überarbeitung. Im Folgenden werden sowohl die noch aktuellen Prinzipien des vorigen Schulprogramms sowie außerdem die seit dem Jahr 2002 neu erarbeiteten Schwerpunktthemen dargelegt.
Zur Übersicht folgen hier einige weitere Angaben zum aktuellen Schuljahr über unsere Schule:

Allgemeine Informationen zur Schule, Schuljahr 2005/06


Schulleiterin: Birgit Reinhold-Becker
Vertreterin: Susanne Kluge
Hausmeister: Resana Husein (Tel.: 02339/9196701)
Sekretärin: Katrin Adam




Sekretariat: Montag und Donnerstag von 7.45 Uhr – 12.00 Uhr


Schülerinnen und Schüler im Schuljahr 2005/2006: 139


Lehrerkollegium:

Klasse Klassenlehrer/in


1 a Birgit Reinhold-Becker (im Team mit Juliane Martin-Garcia )
2 a Kathrin Pohl
2 b Marie-Luise Kürten
3 a Susanne Kluge
3 b Antje Breiter
4 Uwe Taler

Schulstunden:

offener Schulanfang ab 07.45 Uhr



07.45 Uhr - 08.00 Uhr (Frühaufsicht im Haus)
1. Stunde 08.00 Uhr – 08.45 Uhr
2. Stunde 08.45 Uhr – 09.30 Uhr
09.30 Uhr – 09.40 Uhr (Frühstückspause in den Klassen)
09.40 Uhr – 10.00 Uhr ( 1. Hofpause
)
3. Stunde 10.00 Uhr – 10.45 Uhr
4. Stunde 10.45 Uhr – 11.30 Uhr
11.30 Uhr – 11.45 Uhr (2. Hofpause)
5. Stunde 11.45 Uhr – 12.30 Uhr
6. Stunde 12.35 Uhr – 13.20 Uhr




Für Fahrschüler:
Hier gibt es seit diesem Schuljahr erhebliche Änderungen; Informationen dazu über Ihre Kl.-Lehrer(in) oder im Sekretariat
Busfahrpläne können im Sekretariat abgeholt werden
Es fährt wieder das Unternehmen Bremicker, Tel.: 02339/4040
Bei weiterreichenden Fragen ggf. beim Schulträger (Stadt Sprockhövel, Herr Zirkel) nachfragen, Tel.: 02339/917304



Betreuungsangebot (Modell „Schule von acht bis eins“):
Träger: evang. Kirchengemeinde (Ansprechpartner: Herr Bracht, Pfarrer)
Tel. 02339/4418
Betreuung täglich ab 11.45Uhr – 14.00Uhr
zusätzlich an etlichen Wochentagen jeweils die erste Unterrichtsstunde
in der übrigen Zeit: Betreuung gewährleistet durch Aufteilung in Klassen
Betreuerinnen: Frau Best, Frau Kayka, Frau Menke, Frau Manuela Nenstiel,
Frau Dzur

Betreuungsraum im 1. Untergeschoss, Raum 2
Handy-Nr. der Betreuung: 0173/1956738


Stundenpläne der einzelnen Klassen
im Lehrerzimmer / bzw. beim jeweiligen Klassenlehrer

Schwimm- und Sportunterricht
Mit dem Schulbus zur Sport- bzw. Schwimmhalle Haßlinghausen
Sportunterricht zum Teil auch in schuleigener, kleiner Gymnastikhalle

Aufsichtsplan
s. Lehrerzimmer und Foyer

Kakaogeld:
wird alle 4 Wochen in den Klassen eingesammelt, dann weitere Organisation beim Hausmeister/in der Woche direkt vor und nach den Sommerferien keine Bestellung


Wichtige aktuelle Informationen
extern:
Schaukästen und Pinnwände im Foyer der Schule
intern: siehe Pinnwand im Lehrerzimmer
und Umlaufkörbe (Abzeichnen des Kollegiums vereinbart)
und Ordner (Fensterbank)



Förderverein der Schule
HIBI
(Hilfs- und Bildungsgemeinschaft)sehr aktive Tätigkeit, Ansprechpartner für viele ThemenbereicheVorsitzende: Frau Evelyn Westmeier-Theis (Mutter eines Kindes aus der 4. Klasse, z. Zt.)
Tel.: 02339/7464



Schulbücherei
Geöffnet: donnerstags 9.00h – 11.30h
Leitung: Frau Diergarten

Der Grundsatz unserer pädagogischen Arbeit



Wir machen uns stark für soziales Lernen
Unser Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler zu verantwortungsbewusstem, sozialem und partnerschaftlichem Miteinander, zur Hilfsbereitschaft und Rücksicht zu erziehen. Wir unterstützen die Schüler und Schülerinnen in ihrer Entwicklung zu selbstbewussten, kontaktfreudigen und rücksichtsvollen Menschen. Wir erziehen sie zu fairem und gewaltfreiem Umgang miteinander.
Dies versuchen wir zu erreichen durch:
Rituale, Klassenregeln, Schulregeln, Projektwochen, Klassenfahrten, Patenklassen, Sportaktivitäten

Dies verwirklichen wir durch:

Verbindliche Schulregeln / Erziehungsverträge
Neu aufgenommen in unser Schulprogramm wurden Erziehungsverträge (siehe Anhang 1), die in Zusammenarbeit mit Eltern, Kindern und Lehrern erarbeitet wurden.
Mit den neuen Schulkindern wird jeweils mit den zweiten Klassen im Rahmen einer Projektwoche das Thema bearbeitet.

Die Regeln für Kinder, Lehrer und Eltern sind in einem Schulschiff mit drei Segeln schriftlich verankert. Es sind verbindliche Regeln für alle am Schulleben Beteiligten und sie dienen als pädagogische Unterstützung, damit jedes Kind die Schule erfolgreich und mit Freude durchlaufen kann.
Eltern, Lehrer und Kinder verpflichten sich, die bestehenden Regeln einzuhalten indem sie gemeinsam den Vertrag unterschreiben.



Diese Regeln sollen den Kindern immer präsent sein, daher befindet sich das Schulschiff für jeden sichtbar in unserer Pausenhalle. ( Anhang 2 )
Das Schulschiff ist so angelegt, dass bei Bedarf auch Änderungen und Ergänzungen vorgenommen werden können.



Die Regeln für die Kinder enthalten 3 Leitgedanken:

Segel 1 : Ich bin fair zu anderen

Segel 2: Ich halte mich an die vereinbarten Regeln

Segel 3: Ich bin für meine schulischen Sachen und Aufgaben verantwortlich

Der Grundgedanke zu den Erziehungsverträgen lautet:

An unserer Schule gibt es vereinbarte Regeln, an die ich mich halten muss. Nur so können wir uns an unserer Schule wohl fühlen und ungestört, friedlich und geordnet miteinander leben.
Meine Eltern und Lehrer helfen mir dabei.

Bei Regelverstößen von Seiten der Schüler wird ein Konfliktgespräch geführt und dann ein sogenanntes Trainingsblatt besprochen und ausgefüllt, in dem noch einmal der Regelverstoß dargestellt wird und der Schüler sich eine Wiedergutmachung einfallen lässt.

Dieses Trainingsblatt wird von Eltern, vom Kind und vom Lehrer unterzeichnet.

Bei der Neueinschulung wird bei der Anmeldung auf die Erziehungsverträge hingewiesen und der Vertrag muss von den Eltern unterschrieben werden.
Den Schulanfängern werden die Regeln im Laufe der ersten Monate durch die Lehrer und die anderen Schüler, denen die Regeln vertraut sind, nahe gebracht.
Die Unterschrift von Lehrern und Schülern erfolgt als Abschluss dieser Unterrichtseinheit. Rituale und Klassenregeln
Eng verbunden mit den Schulregeln sind die Rituale und Klassenregeln. Kinder brauchen heute verlässliche Vereinbarungen und sich wiederholende Übungen um zur Ruhe zu kommen, sich zu konzentrieren und sich im Klassenraum geborgen zu fühlen. Für die Lehrkräfte sind Rituale unverzichtbar, um den Unterricht störungsfrei gestalten zu können und gewünschte Verhaltensänderungen anzubahnen.

Daher halten wir diese 3 Grundregeln für bedeutend:



Jedes Kind hat ein Recht auf störungsfreies Lernen Jeder Lehrer hat ein Recht auf störungsfreies Unterrichten.Jeder sollte die Rechte des anderen wahren, anerkennen und respektieren.



Für den Stundenanfang sollte ein Ritual gefunden werden, das die Kinder langsam mit der Umgebung vertraut macht, sich auf die kommende Arbeit einzustellen und die häuslichen Belastungen und Erlebnisse, z. B. auf dem Schulweg oder im Schulbus, vergessen zu machen. Wir haben uns für den „Offenen Anfang“ entschieden. Er bietet Elemente der Kindergartenarbeit (Freispiel), die sich in Lern – und Angebotsecken wieder finden. Es ist die Zeit, mit anderen Kindern in Kontakt zu treten, vielleicht zusammen ein Spiel zu machen, Vergangenes aufzuarbeiten, in der Leseecke zu lesen oder einfach in der Schule zu sein und dennoch nichts „Gefordertes“ tun zu müssen. Einzige Auflage ist es, den anderen durch das eigene Tun nicht zu stören. Die Arbeit – ob gemeinsam oder nach Tages – und Wochenplan – beginnt mit einem akustischen oder anderen Signal – dem Ruhezeichen. Jedes Kind achtet dann auf die folgenden Erklärungen. Der Tag kann auch mit einem Morgenkreis oder Erzählkreis beginnen. Dabei wird eine kleine Geschichte berichtet und das erzählende Kind nimmt das nächste dran. Nach einer solchen Erzählung können von den anderen Kindern Fragen zum besseren Verständnis gestellt werden.







Projekttage – Projektwochen
In regelmäßigen Abständen werden eine Projektwoche oder Projekttage durchgeführt, die ebenfalls den sozialen Umgang miteinander fördern. Dies wird u.a. erreicht durch jahrgangsübergreifendes Mischen der Gruppen.
Durch den unterschiedlichen Entwicklungsstand der Kinder und die individuell verschiedenen Begabungen werden die Fähigkeit zur Rücksichtnahme und besonders die Hilfsbereitschaft gefördert.
Je nach Thema können die Schüler auch in die Planung mit einbezogen werden. Somit übernehmen sie einen Teil der Verantwortung für den Verlauf des Projektes.

Evaluation :
Bisher hatten wir den Beschluss, dass alle 4 Jahre Projekttage durchgeführt wurden.
Dies erscheint uns und den Eltern ( siehe Anhang 4 ) zu wenig, so dass wir nun öfter Projekte durchführen.

2.4 Klassenfahrten

Klassenfahrten stehen auch unter dem Aspekt des sozialen Lernens. Die sozialen Veränderungen in der Gesellschaft ( z.B. Einzelkind, schwierige Familienverhältnisse, negative Einflüsse durch Medien, schwieriges soziales Umfeld von Kindern) wirken sich äußerst belastend auf die pädagogische Situation einer Klasse aus.
Klassenfahrten bieten Möglichkeiten, sich im Hinblick auf die genannten Probleme für das Zusammenleben und das Miteinander positiv auszuwirken.Lehrer und Schüler lernen sich außerhalb des Unterrichtes an einem anderen Ort besser kennen.Die Schüler lernen sich besser kennen und sie entdecken ihre unterschiedlichen Stärken und Neigungen.Gemeinsame Erlebnisse bei Wanderungen, Spielen und Singen prägen das zukünftige Miteinander.Hilfsbereitschaft, Rücksichtnahme und Unterstützung bei vielen alltäglichen Tätigkeiten werden gefördert.Die Schüler lernen Verantwortung zu übernehmen für sich und andere.Die Schüler werden selbständiger.Sie lernen eine andere Umgebung, andere Menschen kennen und erleben und erfahren Natur und Umwelt.Sie sammeln soziale Erfahrungen innerhalb einer Gruppe.Klassenfahrten bieten Gelegenheiten auftretende Konflikte in einer Gruppe bewältigen zu lernen.Der Lehrer kann sich einzelnen Schülern besonders zuwenden.Die Schüler können unter Anleitung Freizeit aktiv ausfüllen und sinnvoll gestalten.

Evaluation:
Wir haben für Klassenfahrten auch mit Blick auf die Schuleingangsphase einen neuen Rhythmus gewählt. Klassenfahrten sollten zu Beginn des 3. Schuljahres und im 4. Schuljahr als Abschlussfahrt stattfinden, mit jeweils 2 Übernachtungen. Die Ziele der Fahrten sollten nicht zu weit entfernt sein. Wünschenswert wäre ein Zielort möglichst in Schulnähe.



2.5 Patenklasse

An unserer Schule haben wir seit langem die Idee der „ Patenklasse“ verwirklicht; d.h., dass immer die vierten Klassen Paten der Schulanfänger sind. Dahinter steht der Gedanke, dass die älteren Schüler lernen sollen, Verantwortungsgefühl für ihre jüngeren Mitschüler zu entwickeln. Da 6 jährige und 10 jährige Schüler normalerweise nur wenige Berührungspunkte haben, sollen sie sich durch das System der Patenschaft besser kennen lernen und dadurch auch weniger Konflikte miteinander haben. Schule soll als Gemeinschaft verstanden werden, in der die älteren Schüler auf die jüngeren achten und diesen die Eingliederung ins Schulleben erleichtern.
Für die Schulanfänger stellt der Pate eine Bezugsperson auf der Ebene der Schüler und nicht der Lehrer dar, d.h. ein Helfer in der großen fremden Masse. Er hilft bei Problemen und bietet Schutz. Auch das Angstgefühl vor den „ Großen“ soll auf diese Weise verringert werden. Schon vor der Einschulung findet ein erstes Kennen lernen von Pate und Patenkind auf einem Kennenlernnachmittag statt. Beim gemeinsamen Basteln, Kennen lernen des Schulgebäudes und Lösen von Rallyefragen werden Anfangsängste abgebaut und erste Kontakte geknüpft.
Auch bei der Planung und Durchführung des Einschulungsgottesdienstes sind die Paten beteiligt. Es zeigt sich häufig bei den älteren Schülern eine Vorfreude auf die Kleinen, die sie ohne diese Patenschaft wenig beachtet hätten.
Sind die Schulanfänger dann eingeschult, bieten sich in den ersten Schulwochen und darüber hinaus viele Möglichkeiten für gemeinsame Aktionen zwischen „ Groß und Klein“. Darüber hinaus können im Verlauf des gesamten Schuljahres kleinere gemeinsame Aktionen stattfinden.
Der Pate zeigt in den ersten Schultagen dem Patenkind das Schulgebäude (Räumlichkeiten, Lehrerzimmer, Büro der Sekretärin, Hausmeisterloge, etc. )In den Pausen werden gemeinsame Kreis – und Bewegungsspiele durchgeführt oder auch nur zusammen gespielt. Auch Regenpausen können zum gemeinsamen Spiel in der Klasse genutzt werden.Es wird zusammen ein neues Lied gelernt oder bekanntes Liedgut gemeinsam gesungen.Man bastelt zusammen z.B. im Advent und gibt dabei Hilfestellung.Man führt der Partnerklasse Aktionen, die im Unterricht entstanden sind, vor (Musik ---- Singspiel, Sachunterricht ---- Ausstellung, Sprache ---- Aktionen um einen neu gelernten Buchstaben)Auch das gemeinsame Verbringen einer Unterrichtsstunde ist möglich. Die Planung geschieht durch Schülergruppen der Klasse 4.Die älteren Schüler lesen den jüngeren aus selbstgewählten Kinderbüchern vor. Sie können aber auch Hilfestellung beim Lesenlernen oder beim Schreiben von Montagsgeschichten geben.

Pausenkisten
Den Kindern ein Ordnungs- und Verantwortungsbewusstsein für die selbst
genutzten Materialien und Spielgeräte zu vermitteln ist ein weiterer Eckpfeiler des Leitsatzes.
Geübt wird dies in den Pausen, im Umgang mit den Pausenkisten. Einerseits sollen die Spielkisten den Kindern Möglichkeiten geben, sich untereinander sinnvoll und friedlich zu beschäftigen. Andererseits sollen die Schüler lernen, Verantwortung über entliehene Dinge zu übernehmen und sorgsam mit den Materialien umzugehen. Nicht zuletzt dienen die Kisten dazu, Bewegungsspiele zu fördern. Auch soll Gelegenheit gegeben werden, kreativ neue Spielformen zu erfinden und miteinander umzusetzen.
Feste Regeln bestimmen die Nutzung der Spielzeugkisten:
Die Oberaufsicht liegt in der Hand der Viertklässler, sowie bzgl. vieler Kleinspielgeräte in den Klassen 2, 3 und 4. Letzteres ist neu und wird zur Zeit erprobt. Eine übersichtliche Inventarbeschriftung auf den Kisten erleichtert den Überblick und beugt einem verbrauchs – und konsumorientierten Umgang
or.
Wer Pausenspielzeug am Anfang der Pause ausgeliehen hat, bringt es am Ende der Pause wieder zurück.



2.7 Weitere Aktionen

Die Schüler besuchen während ihrer Grundschulzeit 1 mal ein Theater außerhalb der Schule. In den anderen Jahren kann ein Theaterstück bzw. eine adäquate Veranstaltung in der Schule stattfinden. Einen Vormittag pro Woche ist unsere Schülerbücherei geöffnet.
Es findet 1 mal im Jahr eine „Müllaktion“ mit der Stadt Sprockhövel statt.
„ Stadtsauberkeitstage“Seit 2000 lief folgender Rhythmus an unserer SchuleSchulfest ( Hauptvorbereitung durch die Eltern )Gemeinschaftserlebnis/ Schulwanderung ( Vorbereitung Lehrer )
Kleines Sport – und Spielfest ( Vorbereitung Eltern und Lehrer )
Projekttage ( Vorbereitung Lehrer )

Dieser Rhythmus soll beibehalten werden, nur Projekte werden zukünftig in kürzeren Abständen durchgeführt. ( siehe 2.3 )
Stöbertag im vierten Schuljahr
Radfahrprüfung im vierten Schuljahr
Busschule im vierten Schuljahr
Verkehrserziehung in den ersten Schulwochen ( mit der Polizei; ggf. mit Verkehrstheaterbesuch bzw. Besuch des Verkehrskaspers ( Polizei) )
Ein „ Kennenlernnachmittag“ für die zukünftigen Lernanfänger findet im Frühsommer jeden Jahres statt ( siehe 2.5 ) mit den Paten aus Klasse 3 (zukünftige Klasse 4).
In jedem Schuljahr findet eine „ Zahnputzaktion“ statt.
Weiterhin wird des öfteren „ das gesunde Frühstück“ durchgeführt
Zur Karnevalszeit findet zumeist eine gemeinsame Karnevalsfeier mit allen Klassen statt.
Es finden regelmäßig statt:
Einschulungsgottesdienst
Weihnachtsgottesdienst - Abschlussgottesdienst
(siehe 7.3)
Zum Martinsfest findet jährlich ein Laternenumzug der gesamten Schule statt.
In der Adventszeit findet ein wöchentliches Adventsingen mit allen Klassen in der Pausenhalle statt. Eine Klasse bereitet jeweils die kleine Feier vor.
Seit dem Schuljahr 2004/2005 gibt es einen Schulchor mit Schülern aus den Klassen 1 – 4.
Weitere Aktionen sind Wandertage und Unterrichtsgänge.

Das Thema „ andere Kulturen“ ist in dem Kontext soziales Lernen genauso wichtig, wie das direkte Umfeld. Durch Aktionen, wie z.B. Sammlungen für bedürftige Kinder im Ausland, werden die entsprechenden Inhalte in den Unterricht eingebunden. Eine ebenso große Rolle spielen Literatur, Lieder etc.
Regelmäßig vor Weihnachten führen wir eine „ Schuhkartonaktion“ durch für Tschernobyl.
Im Jahr 2005 haben wir ein „ Trommelprojekt“ mit der afrikanischen Gruppe „black and white“ zusammen durchgeführt.
Ebenso lief eine Turnschuhsammelaktion für Namibia.

Abschlussfeier für Klasse 4 / Verabschiedung durch alle KinderSponsorenläufe ( unregelmäßiger Turnus )Familienwan
ertage oder Grilltage ( je nach Bedarf in einzelnen Klassen )Trödelmärkte / Handwerkermärkte (Organisation z.T. durch den Fö-Verein)



Grundsätze unserer unterrichtlicher Arbeit

3.1 Grundprinzip

Bei der Umsetzung der Lehrpläne jedes einzelnen Faches besitzt der fächerübergreifende Aspekt an unserer Schule einen sehr wichtigen Stellenwert: Jeder Kollege ist bestrebt möglichst umfangreiche Verknüpfungspunkte in den Unterrichtsthemen herauszuarbeiten und im Schulalltag umzusetzen, da das ganzheitliche Lernen in besonderer Weise der Natur des Menschen entspricht und auf diese Weise größtmögliche Lernerfolge erzielt werden können.

3.2 Erprobung Lehrpläne und Richtlinien

Im Rahmen der Evaluation der neuen Richtlinien und Lehrpläne beschäftigen wir uns in besonderem Maße mit dem Fach Sachunterricht, das an unserer Schule in der Regel jeder Lehrer –auch fachfremd- unterrichtet. In einer pädagogischen Konferenz haben wir sämtliche Bereiche des Faches auf ihre bereits praktizierte Umsetzung hin überprüft. Für die Teilbereiche, die bei uns verstärkt im Rahmen des Sachunterrichts unterrichtet werden, haben wir Themenkisten angelegt, in denen sämtliche Materialien (Lehrermaterialien, Schülermaterialien, Arbeitsblätter, Bastel- und Versuchsan-leitungen sowie Sekundärliteratur) für Lehrer und Schüler gesammelt werden, damit dem gesamten Kollegium eine Auswahl an fächerverbindendem Unterrichtsmaterial zur Verfügung steht, das dann nach individuellen Überlegungen in den Unterricht miteinbezogen werden kann. Wir streben an, derartige Themenkisten für alle Teilbereiche des Sachunterrichts zu erstellen, damit die Umsetzung der neuen Lehrpläne erfolgreich durchgeführt werden kann. Da für einzelne Gebiete bisher aber nur sehr wenig aktuelles Material vorhanden ist, bedarf es gezielter Fortbildungen und eines regen Austausches der Kollegen untereinander, was bereits der Fall ist.





3.3 Schulinterne Arbeitspläne

Die schulischen Arbeitspläne ergeben sich aus den Lehrplänen und den inhaltlichen Absprachen aller Lehrer untereinander. Besonders bei Parallelklassen werden die Unterrichtsinhalte gemeinsam erarbeitet und Vergleichsarbeiten geschrieben.
Sämtliche Klassenarbeiten und Tests werden (ggf. mit Bepunktungsraster) gesammelt und in einem allen Kollegen zugänglichen Ordner abgeheftet, sodass man sich auch ohne Klassenpartner einen Überblick verschaffen kann.
Besondere Unterrichtsveranstaltungen (siehe 2.7) werden sowohl jahrgangsintern als auch jahrgangsübergreifend geplant und durchgeführt.





Sachunterricht
Der Prozess der Erstellung eines verbindlichen Profils der Unterrichtsinhalte im Fach Sachunterricht wurde eingeleitet. In Arbeitsgruppen sind die verschiedenen sachunterrichtlichen Themen den neuen Richtlinien zugeordnet und in die Bereiche Mensch/Gemeinschaft, Raum/Umwelt, Natur/Leben, Zeit/Technik eingeteilt worden. Somit wird gewährleistet, dass sowohl in dem Block Klasse 1 und 2, als auch im Block Klasse 3 und 4, alle verbindlichen Lernziele enthalten sind. Dabei soll trotzdem sichergestellt werden, dass die Neigungen und Fähigkeiten der Lehrer in den einzelnen Themengebieten berücksichtigt sind und bestehende Kompetenzen im Team möglichst optimal für den Unterricht genutzt werden.
Grundsätzlich soll der Sachunterricht fächerübergreifend angelegt sein, für viele Themen bietet sich auch ein projekt- oder werkstattorientierter Unterricht an.
Es werden verstärkt Fortbildungen angestrebt und -teilweise vom gesamten Kollegium gemeinsam- besucht.



Sportunterricht und Sportaktivitäten
Der Sportunterricht dient an unserer Schule auch als Hilfe zum sozialen Lernen.
Veränderte Lebensbedingungen der Kinder haben zur Folge, dass ihre Bewegungsmöglichkeiten stark eingeschränkt oder aber reglementiert werden. Für eine gesunde psychophysische Entwicklung ist es jedoch notwendig, dass der Mensch grundlegende und vielseitige Bewegungserfahrungen sammeln kann.
Der Erwerb eines großen Bewegungsschatzes und einer breit angelegten motorischen Erfahrung ist nicht nur die Grundlage für eine spätere Leistungsbereitschaft, sondern auch für eine innere Ausgeglichenheit und ein faires und kooperatives Verhalten. Teamgeist, ein Zusammengehörigkeitsgefühl und gegenseitiges Vertrauen kann sich erst entwickeln, wenn die eigenen Fähigkeiten realistisch eingeschätzt und sicher ausgeführt werden können.
Dazu dienen u.a. auch die Bundesjugendspiele und der Erwerb des Sportabzeichens.
Spezielle kooperative Spiele fördern das positive Miteinander und das Vertrauen zueinander. Sie bauen Hemmschwellen ab und fördern so soziales Lernen. Ferner kann durch Bewegung angestauter Druck oder anderweitig aufgebaute Aggressivität abgebaut werden. Den Sportunterricht sowie auch kleine Bewegungspausen zwischendurch als Ventil zu nutzen, „seinem Ärger Luft zu machen“, um dann in Ruhe Aufgaben oder bestehende Konflikte lösen zu können, sollte mit ein wichtiges Ziel im Schulsport sein. Aus diesem Grund ist es notwendig, dass der Schulsport ein grundlegendes und vielseitiges Bewegungsangebot bereitstellt, das zum angstfreien, mit Freude besetzten, kooperativen und sozialen Verhalten erzieht.

Eine spezielle Aktivität innerhalb des Schulsportes ist das Mini – Basketballturnier der vierten Schuljahre im Ennepe – Ruhr – Kreis.
Wir als Schule Hobeuken starten gegen andere Schulen – dies stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl enorm. Die Schülerinnen und Schüler halten zusammen, feuern sich an und bauen ihre Mitspieler auf. Dieses soziale und faire Verhalten lässt sich regelmäßig bei den Mini – Turnieren feststellen.



evangelische Religion
Seit Mai 2004 hat eine Lehrkraft unseres Kollegiums für die Dauer des Schuljahres 2004/ 05 in der Arbeitgemeinschaft des Schulreferates Schwelm zur „Entwicklung von Arbeitsplänen zum neuen Lehrplan Grundschule“ (Implementation des Lehrplans evangelische Religion) regelmäßig mitgearbeitet. Die Arbeitsergebnisse dieser Fortbildung wurden fortlaufend in Konferenzen vorgestellt und diskutiert. Sie liegen in der Schule zur Verwendung aus.

Geplante Weiterarbeit
Da an unserer Schule erst seit kurzer Zeit eine gleich bleibende personelle Besetzung existiert, befinden wir uns noch in einem Erarbeitungsprozess bezüglich der Vereinbarung unterrichtlicher Grundprinzipien der einzelnen Fächer.
Zur Zeit beschäftigen wir uns verstärkt mit der Entwicklung allgemeingültiger Arbeitspläne, beginnend mit dem Fach Sachunterricht und der Schuleingangsphase. Auch für die Fächer Sport und ev. Religion sind bereits erste Vereinbarungen getroffen.
Konkrete Arbeitspläne in den übrigen Fächern bleiben für uns noch zu erarbeiten, ebenso gemeinsame Vereinbarungen für Leistungsbeurteilungen und –bewertungen.



3.4 Förderkonzepte

An unserer Schule findet neben dem regulären Förderunterricht auch eine wöchentlich stattfindende Förderstunde für Kinder mit einer besonderen Schwäche im Lese-Rechtschreib-Bereich statt. An dieser Stunde nehmen Schüler teil, die von ihrem jeweiligen Klassenlehrer als besonders förderungsbedürftig eingestuft werden. Da diese zusätzlichen Förderstunden einem in allen Jahrgangsstufen gleichen, aufeinander aufbauendem Konzept folgen, liegt die Verantwortung für Inhalte und eingesetzte Medien –inkl. Lernsoftware- bei einer einzelnen Kollegin, die in engem Austausch mit den jeweiligen Klassenlehrern der Schüler stehen soll. So ist es auch möglich, nicht nur den Grundwortschatz im Allgemeinen zu festigen, sondern z.B. auch gezielt Lernwörter für Diktate zu üben.
Darüber hinaus besitzt unsere Schule einen Fundus an Lern- und Knobelspielen, die wir nach einer Fortbildung zum Thema „Hochbegabung“ angeschafft haben. Diese Spiele kommen besonders bei der Arbeit mit überdurchschnittlich begabten Schülern zum Einsatz.
Wir führen an unserer Schule also sowohl Förder- als auch „Forder-“ Unterricht durch.



3.5 Arbeitsgemeinschaften (AG`s)

Ebenfalls zum Bereich unseres Förder-Konzeptes gehören seit 2003 auch unsere AG`s: Hier haben die Kinder die Möglichkeit sich ihren Interessen entsprechend in einer zusätzlichen Unterrichtsstunde aktiv einzubringen. Die AG`s werden überwiegend von Lehrern, aber auch von Eltern geplant und durchgeführt und sprechen unterschiedlichste Lernbereiche an: Motorik, Musikalität, Kreativität, Logik und immer auch Teamfähigkeit. Die AG-Stunden sind so gelegt, dass jeder interessierte Schüler direkt im Anschluss an seinen Unterricht daran teilnehmen kann.



Vertretungskonzept an unserer Schule
An unserer Schule fällt im Krankheitsfall eines Lehrers nur wenig Unterricht aus. Ist der Ausfall eines Lehrers nur kurzfristig, gibt es so genannte „Notfallkisten“, in denen sich aktuelle Arbeitsblätter für den Unterricht befinden. Darüber hinaus hat jeder Kollege einen konkreten Teampartner (in der Regel den Parallelkollegen oder einen in der Jahrgangsstufe verstärkt eingesetzten Fachlehrer), der bei Bedarf in besonderer Weise Ansprechpartner ist.
Die Kinder der betreffenden Klassen werden auf verschiedene Klassen aufgeteilt. Verteilungslisten sind vorhanden, so dass die Kinder schnell aufgeteilt sind und der Unterricht aufgenommen werden kann. Durch die Notfallkisten weiß jeder Lehrer auch über die Besonderheiten der Klasse Bescheid ( Rituale, HA-Notation, Einsatz von PC- und Leseeltern …).
Im längeren Krankheitsfall bemühen wir uns um den Vertretungspool. Sollte dies nicht möglich sein vermeiden wir in der betreffenden Klasse häufige Lehrerwechsel, damit eine gewisse Kontinuität für die Kinder gegeben ist. Parallele Klassen werden zum teil gemeinsam unterrichtet oder versetzt zur Schule bestellt, damit der Kernunterricht gewährleistet ist.
Sollte Unterrichtsausfall nicht zu vermeiden sein,
wird versucht, diesen auf alle Klassen gerecht zu verteilen.

Schuleingangsphase

Die zum 1.8.2005 begonnene „neue Schuleingangsphase“ ist in unserer Schule auf folgenden Grundlagen aufgebaut:

Lernstandsdiagnostik als Basis der unterrichtlichen Arbeit

Zusammenarbeit zwischen Schule, Kindergarten und Eltern
Unsere Schule erhält Schüler aus sechs bis acht Kindertageseinrichtungen. Mit diesen findet vor und nach der Einschulung ein stetiger Austausch statt. Die Informations- und Zusammenarbeit zwischen Schule und Eltern ist ein fester Bestandteil unserer Arbeit vom ersten Kontakt bis zum Ende des vierten Schuljahres.
Es besteht seit 15 Jahren mindestens ein halbjährlicher persönlicher Austausch über die einzelnen Schulanfänger zwischen den Kitas und der GS Hobeuken bei nachmittäglichen Treffen.
Überdies hinaus sind die Kitas bei der Überprüfung der Schulfähigkeit, dem Schulspiel und an den anschließenden Beratungen beteiligt. Die daraus resultierenden Gegebenheiten und/ oder Förderempfehlungen werden der entsprechenden Kita und den Eltern schriftlich und/ oder persönlich mitgeteilt.
Eine schriftliche Information (Übersichtsbogen) bezüglich der Spracheinschätzung seitens der Kitas und eine Einverständniserklärung von den Eltern hinsichtlich eines Austausches erhalten wir seit 2004.
Weitere feste Einrichtungen sind der Schnuppertag (Hospitation) für die zukünftigen Schulkinder in Begleitung der Erzieherinnen bei unseren 1. Klassen und der Kennenlernnachmittag für alle Schulanfänger mit ihren Eltern und den Patenschülern der Klasse 3 in der Schule.



Ermittlung der Lernausgangslage in den Entwicklungs- und Lernbereichen
Regelmäßig finden Teambesprechungen der in einer Lerngruppe beteiligten Lehrerinnen statt. In diesen werden Beobachtungspunkte, welche für das Schulleben wichtig sind (Regelbewusstsein, Ausdauer, Lernstand…), abgestimmt und die Beobachtungen bzgl. einzelner Schüler kontinuierlich ausgetauscht und dokumentiert.
Eine Konsequenz aus diesen war die Einrichtung einiger Unterrichtssequenzen in Doppelbesetzung zur Lernstandsdiagnose, sowie die Einrichtung so genannter „Quartalskonferenzen“ um
frühzeitig Tendenzen für eine zeitlich verkürzte oder verlängerte Verweildauer von Schülern in der SEP festzuhalten und zu beraten.



Konsequente unterrichtliche Umsetzung differenzierender und individua-lisierender Maßnahmen während der gesamten Schuleingangsphase
Zudem wird auf den intensiven Einsatz vieler offener Unterrichtsmethoden – tägliche Stationsarbeit, Tagespläne, innere Differenzierung, Beteiligung der Schüler an der Unterrichtsgestaltung u.ä. - sowie auf einen klar strukturierten Tagesablauf Wert gelegt, um selbständiges Arbeiten anzubahnen und damit Raum zur Einzel- und Kleingruppenförderung wie auch für die diagnostische Arbeit zu schaffen.
In regelmäßigen Phasen finden Unterrichtsstunden und themenbezogenes Arbeiten in altersgemischten Lerngruppen aus Klasse 1 und 2 statt. Das Von- und Miteinanderlernen steht in diesen Stunden besonders im Vordergrund. Den Schülern und Schülerinnen steht hier im besonderem Maße frei, sich nach ihrem individuellen Leistungsstand in ein Thema einzuarbeiten.
Schüler und Schülerinnen, für die eine Verkürzung oder Verlängerung der Verweildauer in der Schuleingangsphase in Frage kommen könnte, wird hier der Übergang geebnet.

Medienentwicklung

5.1 Bestandsaufnahme

Technische Ausstattung
Die angestrebte Ausstattung der Klassenräume mit der erforderlichen Har
ware ist größtenteils abgeschlossen. Jeder Klassenraum verfügt über mindestens zwei vollwertige Multimedia-PC`s und einen Drucker. Alle Rechner sind entweder mit Windows 2000 oder XP und einem Office-Paket ausgestattet.
Problematisch ist in manchen Klassenräumen der fehlende Platz, ein Lösungsmodell wäre hier die Umrüstung auf Notebooks, was erfreulicherweise im November 2011 schon ansatzweise umgesetzt werden konnte. Pro Klasse ist ein Notebook angeschafft worden. Je nach Bedarf können diese Notebooks auch im Medienraum eingesetzt werden, da ist auch die Verbindung zum Internet möglich. Mit acht kompletten PC-Arbeitsplätzen bietet dieser Raum optimale Möglichkeiten mit kleineren Gruppen zu arbeiten und die vorhandenen Medien zu nutzen. Als feste Arbeitsgruppe nutzt die Computer-AG diesen Raum regelmäßig.
Zusätzlich befindet sich auf den Etagen, auf denen Klassenunterricht stattfindet, ein fahrbarer Medienschrank, der flexibel in den Klassen eingesetzt werden kann. Ausgestattet ist der Schrank mit Fernseher, DVD-Player und Videorecorder. Regelmäßig genutzt wird der Beamer mit Laptop für Präsentationen, Filmvorführungen, Softwareeinführung (auch bei Lehrerfortbildung).
Die Digitalkamera ist häufig in Gebrauch, insbesondere bei Schulveranstaltungen, zur Dokumentation von Klassenprojekten oder für Veröffentlichungen auf der Schulhomepage.
Der Verwaltungstrakt verfügt über einen hochwertigen PC mit Farblaserdrucker, sowie einen PC mit Internetzugang im Lehrerzimmer.

Software
Insbesondere aufgrund der unterrichtsspezifischen Veränderungen sind auch die Anforderungen an geeignete Software gestiegen. Diese muss zum einen den neuen Richtlinien und Lehrplänen entsprechen, zum anderen muss sie differenziertes Arbeitsmaterial und Übungen beinhalten. Die Grundschule Hobeuken verfügt bereits über eine breite Auswahl geeigneter Software, die aber immer wieder aktualisiert und erweitert werden muss, um den Ansprüchen in allen Fächern zu genügen.



Internetauftritt
Die Grundschule Hobeuken verfügt seit März 2003 über eine Homepage, die zunehmend auch die Schüler mit in die Gestaltung einbezieht. Neben vielfältigen Informationen für Eltern, sollen hier die Schüler ein Forum finden ihre Arbeiten und Beiträge über die Klassengrenzen hinaus zu präsentieren und dort gewürdigt zu wissen.www.gshobeuken.de



5.2 Veränderte Rahmenbedingungen

Aufgrund der neuen Schuleingangsphase und der veränderten schulischen Aufgaben ergibt sich auch eine modifizierte Sichtweise zum Einsatz der Neuen Medien im Unterricht. So verlagert sich der Einsatz zunehmend aus den Nebenräumen der Klassen in die Klassen hinein, und somit direkt integriert in den laufenden Unterricht. Durch den steigenden Anteil des selbstorganisierten Unterrichts der Schüler wächst auch der Gebrauch des Computers als ein Mittel zur Vermittlung des Lernstoffs weiter an.
Hierbei kommt dem Lehrpersonal besonders zugute, dass bereits sehr viele Schüler mittlerweile gute Kenntnisse im Umgang mit Computern und Peripheriegeräten besitzen.
Besonders die Bedeutung des Internets wird in den nächsten Jahren immer weiter anwachsen. Schon jetzt nehmen Klassen an Unterrichtsprojekten oder Wettbewerben teil, die Online gesteuert sind, bzw. eine Online-Recherche voraussetzen. Auch die Kommunikation via Email weitet sich aus, viele Schüler verfügen über eigene Emailadressen und nutzen diese für schriftliche Mitteilungen. Dies erfordert auch schon kurzfristig die Einbeziehung von Internet-Arbeiten im Unterricht, also in den Klassenräumen.
Diese veränderten Rahmenbedingungen bedingen also nicht nur eine dauernde Auseinandersetzung mit dem Bereich Neue Medien im Kollegium der Schule, sondern erfordern auch Maßnahmen zur Fort- und Weiterbildung des gesamten Kollegiums.



5.3 Planung und Aussicht

- technisch

Das nächste anzustrebende Ziel für die GS Hobeuken ist ein Internetzugang für alle Rechner in den Klassen und im Medienraum. Angestrebt wird eine Vernetzung über das Stromnetz, um auch die Klassenräume mit Internetzugängen zu versorgen.

- inhaltlich
Um alle zur Verfügung stehenden Medien sinnvoll und möglichst effektiv in den Unterricht zu integrieren ist eine ständige Fort- und Weiterbildung der Lehrer unabdingbar. Hier ist es besonders die Aufgabe des Medienberaters der Schule dem Kollegium beratend und unterstützend zur Seite zu stehen.
Ein wichtiger Schwerpunkt innerhalb des Medienentwicklungsplanes soll zukünftig auch die stärkere Einbindung der Schülerbücherei als wichtige Stütze zum Ausbau von Lesekompetenz sein, die als wichtiger Teil der zu vermittelnden Medienkompetenz anzusehen ist. Auch eine stärkere außerschulische Ausrichtung zu Bibliotheken und Medienzentren wird ein weiterer Schwerpunkt sein.

Fortbildungskonzept


Lehrerfortbildungen sind unverzichtbar, wenn es um hochqualitativen Unterricht und
um eine hohe Beratungskompetenz von Lehrern geht.
Den neuen Anforderungen an Schule und den veränderten Bedürfnissen der SchülerInnen gilt es gerecht zu werden.
Daher sind uns schulinterne Fortbildungen (SCHiLF) und Weiterbildungen einzelner Lehrer besonders wichtig, um eine fundierte pädagogische Arbeit zu gewährleisten.
Ein langfristiges Programm zur Lehrerfortbildung der Schule soll in naher Zukunft sowohl die Umsetzung der Schwerpunkte des Schulprogramms als auch die individuelle Fortbildung der einzelnen Pädagogen sichern.





Kooperationspartner unserer Schule

7.1 Elternmitarbeit

Eltern sind ein wichtiger Bestandteil des Schullebens. Sie können durch ihre Mithilfe im Unterricht und bei anderen gemeinsamen Aktionen das Schulleben mitgestalten. Durch eine Zusammenarbeit von Lehrerinnen / Lehrern und Eltern kann am ehesten eine gemeinsame Erziehung der Kinder in Elternhaus und Schule erreicht werden. Folgende Aktivitäten sind durch organisatorische und personelle Mithilfe von Eltern in der Vergangenheit und für die Zukunft in unserer Schule überhaupt machbar: Schülerbücherei, Leseeltern, Schulfeste, Unterrichtsprojekte, Computerhilfe, Arbeitsgemeinschaften, Gestaltung des Schulhofes, Herausgabe einer Schüler-zeitung, Durchführung eines Trödelmarktes und neu eines Handwerkermarktes, Gestaltung des Schulanfangs für die Lernanfänger, Laternenumzug, Backen und Basteln, Durchführen eines Sport– und Spieltages, Begleitung bei Wandertagen und Hilfe beim Radfahrtraining. Ohne Eltern gäbe es keinen Förderverein an unserer Schule.


7.2 Förderverein ( HiBi = Hilfs – und Bildungsgemeinschaft )

Der Förderverein der Schule besteht seit 40 Jahren.
Er setzt dort an, wo öffentliche Mittel meist zur Schaffung bestmöglicher Lernbedingungen fehlen.
Besonders am Herzen liegt dem Förderverein die Gestaltung des Schullebens als aktives Miteinander von Schule und Elternhaus.

Einige Beispiele seien angefügt:

- er unterstützt Theaterbesuche
- er stellt Geld für die Schülerbücherei, für Lehr – und Lernmittel zur
Verfügung
- er finanziert die Abschiedsgeschenke für die Schüler/innen der vierten
Klasse
- er gibt Geld für kleine, aber wichtige Bedürfnisse der Schule, z.B.
Laminiergerät, Bastelmaterial etc.
- es wurden eine Vogelnestschaukel, ein Klettergerüst, ein Tischfußball und kleinere Spielgeräte angeschafft
- die Organisation des Laternenumzugs im November und eines
Kindertrödelmarktes bzw. zukünftigem Handwerkermarktes im Frühjahr
- Mitgestaltung des Spiel – und Sportfestes, des Schulfestes
- die Herausgabe der Schülerzeitung
- Bewirtung am Tage der Einschulung sowie am Tag der Schulanmeldung
- Unterstützung aller Schulprojekte
- die Vorbereitung und Umsetzung neuer Ideen, wie einen
Frühlingsbastelmarkt


7.3 Kirchengemeinden

Die evangelische und katholische Pfarrgemeinde sind für uns Ansprechpartner in
religiösen Fragen. Gemeinsam werden Schulgottesdienste gestaltet und durchgeführt.
Die evangelische Kirche organisiert mit der Schule zusammen die Betreuung
derjenigen Kinder, die bis 14.00 Uhr in der Schule bleiben.
Außerdem findet einmal in der Woche eine Seelsorge – und Kontaktstunde zumeist beider Konfessionen statt.

7.4 Polizei

Die Zusammenarbeit mit der örtlichen Polizei ist besonders bei der Verkehrserziehung wichtig.
Ein Verkehrstraining finden in den ersten Wochen des ersten Schuljahres statt. Im vierten Schuljahr findet ein Radfahrtraining und die Radfahrprüfung statt. Durch einen Besuch der „ Busschule“ in Ennepetal wird den vierten Schuljahren verkehrsgerechtes Verhalten an Bushaltestellen und im Schulbus nahegebracht.

7.5 Feuerwehr

Die Brandschutzerziehung ist ein fester Bestandteil des Unterrichtes und wird durch die örtliche Freiwillige Feuerwehr speziell im zweiten und vierten Schuljahr thematisiert.
Die Feuerwehrleute kommen in den Unterricht und zeigen den Kindern den richtigen Umgang mit dem Feuer und das Verhalten bei Feuer. Teilweise findet auch eine
Besichtigung der Freiwilligen Feuerwehr in Hasslinghausen statt.

7.6 Gesundheitsamt

Das Gesundheitsamt sei hier stellvertretend für alle Kooperationspartner zum Thema Gesundheit genannt. Zahnputzaktionen leiten die Kinder zur täglichen Pflege der Zähne an. Gern wird auch das Thema „Gesundes Frühstück“ genutzt.
In Klasse 4 wird ein Sehtest durchgeführt.

7.7 Schülerbücherei

Seit mittlerweile 9 Jahren ist die Schülerbücherei der GGS Hobeuken (ehrenamtlich von einer Mutter geleitet) jeden Donnerstag ab 8.45 Uhr für alle Schüler geöffnet. Viele der insgesamt 1.237 Bücher erfreuen sich sehr großer Beliebtheit. Dank vieler Buchspenden und finanzieller Unterstützung seitens des Fördervereins der Schule wird der Bestand regelmäßig aktualisiert. Die Lesemotivation ist hervorragend!

7.8 Beratungsstellen für Erziehung

Jugendamt
der Stadt SprockhövelDas Jugendamt organisiert den Stöbertag für das vierte Schuljahr. Weiterhin wird ein Theaterstück zur Gewaltprävention angeboten. regionale Schulberatungsstelle des EN-Kreises (Sprockhövel)Erziehungsberatungsstelle des EN-Kreises (Schwelm)

7.9 Verein „ Hilfe für notleidende Kinder, e.V.“

Weihnachtsaktion für Kinder in Weißrussland (Schuhkartongeschenke z.B. mit Lebensmittel- und Spielzeugspenden) sowie Tornisterspenden aus den Abgangsklassen .

Evaluation - Schulprogramm 2000

8. Evaluation - Schulprogramm 2000

Bei der anstehenden Überarbeitung des ersten Hobeukener Schulprogramms aus dem Jahr 2000 war uns vor allem auch eine fundierte Rückmeldung der Eltern wichtig. Gerade an einer kleinen Schule wie der unseren ist die sehr enge Zusammenarbeit mit den Eltern oft ein wichtiger Baustein bei der Umsetzung vielfältiger Vorhaben, so dass Eltern eben auch einen guten Einblick in die konkrete schulische Arbeit haben. So versprachen wir uns durch Hinweise, Wünsche und konstruktive Vorschläge aus der Sicht der Eltern wichtige und hilfreiche Impulse bzgl. der Überarbeitung und Erweiterung unseres Schulprogramms.

Hierzu wurde im Juli 2004 aus den Reihen der Schulpflegschaft eine kleine Arbeitsgruppe gebildet, die zu jedem einzelnen Punkt des Schulprogramms eine auswertbare Abfrage entwickelte, woraus letztlich ein kompletter Fragebogen (s. Anhang 3) zusammengestellt wurde. Dieser wurde von allen Eltern des 2. - 4. Jahrganges ausgefüllt, da hier an eigene Erfahrungen aus der Schulzeit des Kindes angeknüpft werden konnte. Ebenso wie die Formulierung und die Gestaltung des Fragebogens lag auch die Auswertung in den Händen des Elternarbeitskreises (s. Anhang 4).
Die Zusammenfassung der Umfrageergebnisse wurde sowohl in der Schulpflegschaft als auch in der Lehrerkonferenz vorgestellt und beraten, so dass die Anregungen und Vorschläge der Eltern ihren Niederschlag in der Erarbeitung des neu gestalteten und nun vorliegenden Schulprogramms finden konnten.

Ein besonderer Schwerpunkt der Elternrückmeldungen lag auf dem Wunsch nach regelmäßig stattfindenden projektorientierten Arbeitsvorhaben, die vor allem von jahrgangsgemischten Lerngruppen durchgeführt werden sollten.
Diesem Anliegen sind wir seither gerne und z.T. sogar durch Vereinbarungen per Beschlussfassung in den verschiedenen Gremien nachgekommen, z.B. Festlegung von mehreren Miniprojekten pro Schuljahr; intensiver Austausch in der Schuleingangsphase; Intensivierung der Patenschaften von Kl.4 zu Kl.1 mit gemeinsamen Unterrichtsvorhaben; Erarbeitung unserer Schulordnung jeweils von Kl.2 und Kl.1 nach einer angemessenen Schuleintrittszeit; Umgestaltung der Bundesjugendspiele.



Schuleingangsphase

GGS HOBEUKEN – Grundschule der Stadt Sprockhövel

Schulinternes Konzept zur „Schuleingangsphase“ (SEP) - zur Erprobung

Die GGS Hobeuken hat kurz vor den Sommerferien 2005 den Schulkonferenz-Beschluss für das Konzept der altersgemischten SEP bis auf Weiteres aufgehoben. Da die politisch angekündigten Neuerungen des Schulgesetzes jedoch bisher noch nicht verbindlich bekannt gemacht wurden, hat das SEP-Team folgendes neue Konzept „zur Erprobung“ erarbeitet.
Das Konzept beruht auf einer ergänzenden Verbindung von 2 Schwerpunkten:

a) themenbezogenen, projektartigen Unterrichtsvorhaben in fest eingerichteten, heterogenen Lerngruppen (die Themen sind überwiegend sachunterrichtlich orientiert)

b) regelmäßig stattfindende, fachbezogene Arbeitsphasen; jeweils in den fest eingerichteten, jahrgangsgemischten, heterogenen Lerngruppen. Die Fachthemen stammen hier überwiegend aus dem Bereich der Fächer Deutsch und Mathematik.
Das Kollegium der GGS Hobeuken spricht sich ausdrücklich (wie bereits im Schuljahr 04/05) gegen das Einrichten von homogenen Lern- und Fördergruppen aus. Eine individuelle Förderung erscheint uns hiermit keinesfalls besser gewährleistet als durch einen differenzierten und offen angelegten Unterricht in der bekannt heterogenen Lerngruppe.



Erläuterungen:

Im 2. Halbjahr dieses Schuljahres werden wir unsere Schuleingangsphase weiter ausbauen. Das SEP-Team bereitet das weitere Vorgehen vor und begleitet es. Noch im Februar 2006
findet die nächste themenbezogene Arbeitsphase in 3 altersgemischten Lerngruppen statt. Diese bestehen aus Schülerinnen und Schülern der jetzigen Jahrgangsstufen 1 und 2 (Kl.1 und 2a/b) statt. Die jeweiligen 3 Klassenlehrerinnen und ggf. weitere FachlehrerInnen führen diese durch. Es ist uns aus pädagogischen Gründen wichtig , dass die altersgemischten, heterogenen Gruppen (also mit Leistungsmischung) in der einmal gebildeten Form bestehen bleiben. Gerade in dieser Altersstufe scheint uns die Konstanz der Bezugspersonen somit angemessen berücksichtigt. Die Zusammensetzung wird von den Lehrern ausführlich beraten.

Diese themenbezogenen Arbeitsphasen werden überwiegend sachunterrichtlich / jahreszeitlich bezogene Themen umfassen. Ein „Themenplan“ wird gerade erarbeitet.



Konkretes Thema zur Zeit:
Die Gruppen werden sich vertiefend mit dem Thema „Unsere Schulordnung – gemeinsames Leben und Lernen“ auseinandersetzen. Am Ende der Arbeitsphase steht die „Vertragsunter-zeichnung“ der Erstklässler. Für die Zweitklässler ist dies eine sinnvolle Vertiefung und sie können ihre Erfahrungen bereits einbringen, für die Erstklässler bedeutet dies das Kennenlernen von Vertragsvereinbarungen und das Bearbeiten eines sogen. „Trainingsblattes“ bei eventuellem Fehlverhalten.



Zusätzlich zu diesen projektartigen Arbeitsphasen soll in den altersgemischten Lerngruppen wöchentlich eine Unterrichtsstunde (Erweiterung möglich) gemeinsam fachbezogen gearbeitet werden, und zwar überwiegend zu Bereichen der Hauptfächer Deutsch und Mathematik. Hierzu arbeitet das SEP-Team z. Zt. konkrete Konzepte aus. Hier ist ggf. an ein roulierendes System gedacht, so dass jede Lerngruppe jeden „Fachbereich“ durchläuft.

Das SEP-Team und die Elternschaft der betroffenen Jahrgänge sollten beizeiten einen Austausch über Pro und Contra dieser Konzeption herstellen, um das Konzept ggf. zu evaluieren (ergänzen, überprüfen und ändern).


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